Kuriose Weihnachten aus aller Welt

GroenlandFür die vierzehnte kuriose Weihnachtstradition wird es kulinarisch oder so ähnlich!

In Grönland gibt es bei den Inuit nämlich was ganz Feines zu Weihnachten zu futtern: Kiviak. Für diese Spezialität bedarf es ein wenig Vorbereitung und Planung. Bereits im Frühling fängt man sich für den Weihnachtsschmaus eine dicke Robbe und sammelt dazu in akribischer Kleinarbeit 400 Auks ein. Auks sind Vögel, die ein bisschen wie Pinguine aussehen. Ziemlich niedliche Tierchen. Hat man die Zutaten alle beisammen stopft man die entweidete Robbe mit all den Schnäbeln, Füßen, Federn und Flügeln der Auks so lange voll, bis da nichts mehr rein geht. Anschließend verschhließt man das Ganze mit Fett und setzt sich ein paar mal drauf. Damit auch ja die ganze Luft entweicht (wegen der Haltbarkeit!). Und dann ab mit dem Festagsbraten in den Permafrostboden, bis auf das er kurz vor Weihnachten aus gebuddelt und über kleiner Flamme gegart wird. Wie ihr vermutet ist das ein Winteressen, für das man unbedingt ein gut gelüftetes Wohnzimmer braucht, bzw. am Besten sollte man das Ganze gleich draußen verspeisen. Unerschrockene Globetrotter berichten, das Kiviak ein bisschen wie Blauschimmelkäse schmeckt. Na dann mal guten Appetit 🙂

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